Eine hervorragende Bildqualität beginnt mit dem richtigen Licht
In der industriellen Bildverarbeitung ist die Wahl einer leistungsstarken Kamera nur ein Teil des Ganzen.
Selbst das beste Bildgebungssystem kann an seine Grenzen stoßen, wenn die Lichtverhältnisse nicht richtig gesteuert werden. Geringe Lichtintensität, Blendeffekte, schlechter Kontrast oder ungleichmäßige Ausleuchtung können Kanten verdecken, Formen verzerren und die Prüfung kritischer Merkmale erschweren – oder sogar unmöglich machen.
Die richtige Beleuchtungsgeometrie und -technik kann den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Hier sind vier wichtige Aspekte, die bei der Auslegung der Beleuchtung für eine Bildverarbeitungsanwendung zu berücksichtigen sind.
1. Den Beleuchtungswinkel einstellen
Der Winkel, in dem das Licht auf ein Objekt trifft, hat direkten Einfluss darauf, was die Kamera sehen kann.
Je nach Oberfläche, Geometrie und den zu prüfenden Merkmalen können durch eine Änderung des Beleuchtungswinkels Kanten, Strukturen und Fehler sichtbar werden, die andernfalls verborgen blieben.
Bei reflektierenden oder komplexen Oberflächen ist die Steuerung des Winkels besonders wichtig, um unerwünschte Reflexionen und Blendungen zu minimieren und gleichzeitig die wichtigsten Merkmale hervorzuheben.
Das Ziel besteht nicht einfach darin, das Objekt zu beleuchten, sondern das Licht genau dorthin zu lenken, wo es der Kamera die nützlichsten Informationen liefert.
2. Wählen Sie die richtige Beleuchtungsart
Unterschiedliche Inspektionsaufgaben erfordern unterschiedliche Beleuchtungsgeometrien.
Ringleuchten, Balkenleuchten und andere Beleuchtungskonfigurationen wirken sich unterschiedlich auf das zu prüfende Objekt aus. Die Wahl der geeigneten Beleuchtungsart hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Form, Material, Oberflächeneigenschaften, Arbeitsabstand und die zu erkennenden Merkmale.
Für Anwendungen, bei denen eine kompakte und äußerst gleichmäßige Ausleuchtung um die optische Achse erforderlich ist, kann beispielsweise ein Ringlicht wie LuxiRing eine effektive Lösung darstellen.
Die Wahl der richtigen Beleuchtungsarchitektur von Anfang an kann die Bildqualität erheblich verbessern und das gesamte Bildverarbeitungssystem vereinfachen.
3. Hohe Gleichmäßigkeit erzielen
Eine gleichmäßige Ausleuchtung ist für eine zuverlässige Bildverarbeitung unerlässlich.
Helligkeitsschwankungen im Sichtfeld können künstliche Farbverläufe, Schatten oder Hotspots erzeugen. Diese Schwankungen können die Bildanalyse erschweren und die Zuverlässigkeit der automatisierten Prüfung beeinträchtigen.
Eine äußerst gleichmäßige Lichtquelle trägt dazu bei, dass ein bestimmtes Merkmal über den gesamten Prüfbereich hinweg einheitlich dargestellt wird.
Dies ist besonders wichtig für Anwendungen , bei denen wiederholbare Messungen, die Fehlererkennung oder eine hochpräzise Qualitätskontrolle erforderlich sind .
Mit ihrem ultradünnen Lichtleiter und ihrer präzisen Lichtverteilung ist die LuxiBright®-Technologie darauf ausgelegt, eine äußerst gleichmäßige Ausleuchtung für anspruchsvolle Bildverarbeitungsanwendungen zu gewährleisten.
4. Kontrast und Intensität maximieren
Ein Bildverarbeitungssystem benötigt mehr als nur ein helles Bild. Es benötigt ein Bild, auf dem die relevanten Informationen deutlich erkennbar sind.
Die richtige Kombination aus Kontrast und Lichtintensität hilft dabei, die zu erfassenden Merkmale von ihrer Umgebung abzugrenzen, wodurch Kanten, Fehler, Markierungen oder Oberflächenabweichungen für die Kamera und das Bildverarbeitungssystem leichter zu erkennen sind.
Ein höherer nutzbarer Kontrast kann zudem Mehrdeutigkeiten bei der Bildverarbeitung verringern und zu robusteren Prüfergebnissen beitragen.
Das Ziel besteht daher nicht einfach darin, die Helligkeit zu maximieren, sondern die richtige Lichtmenge mit der richtigen Lichtverteilung und Geometrie bereitzustellen .
Besseres Licht. Bessere Bilder. Zuverlässigere Prüfungen.
Die Beleuchtung sollte bei der industriellen Bildverarbeitung niemals als Nebensache betrachtet werden.
Durch sorgfältige Steuerung des Beleuchtungswinkels, der Beleuchtungsart, der Gleichmäßigkeit, des Kontrasts und der Intensität lässt sich die Bildqualität bereits vor der Anwendung eines Bildverarbeitungsalgorithmus erheblich verbessern.
Der Vergleich zwischen herkömmlicher LED-Beleuchtung und unserer „LuxiRing “-Lösung zeigt, wie die richtige Beleuchtungstechnologie Details deutlicher hervorhebt und ein einheitlicheres Bild für die Inspektion liefert.
Denn wenn es um industrielle Bildverarbeitung geht:
Besseres Licht bedeutet bessere Bilder – und bessere Bilder bedeuten zuverlässigere Ergebnisse.

